wandern mallorca

Für die Allerjüngsten steht eine Auswahl von guten Traggestellen mit Kopf- und Fußstützen zur Verfügung. Besonderes Augenmerk richte man auf einen guten Sonnen-, Wind- und Regenschutz.

Mit den ersten Gehversuchen bekommt jeder einmal seinen eigenen Rucksack: Gerade die Kleinesten tragen ihn meist mit Stolz (und vielleicht gefüllt mit dem Lieblings-Stofftier).

Nun beginnt auch das Problem mit den Schuhen: Viele Küsten- und Berggebiete Mallorcas erinnern an die Kalkalpen – dort sollten die Kleinen genauso wie die Großen nur mit festen, über die Knöchel reichenden Wanderschuhen mit Profilgummisohle losgehen. Turnschuhe mit glatten Sohlen eignen sich nur für Spaziergänge und einfache Waldwanderungen – im zerklüfteten Berggebiet erhöhen sie das Risiko einer Fußverletzung, und im scharfkantigen Küstengestein werden sie nicht alt.

Die Bekleidung richtet sich nach der Jahreszeit und dem Tourengebiet. Man benötigt auch auf Mallorca mehr oder weniger warme, auf jeden Fall aber funktionelle Kleidung sowie eine Jacke gegen Regen und Wind. Bewährt haben sich schnell trocknende Trans-Tex-Shirts, leichte Fleece-Pullover und atmungsaktive Gore-Tex-Jacken (mit Kapuze). Nehmen Sie auf jeden Fall ein Reserveshirt mit – auf den oft windigen Küstenklippen und im Berggebiet erkältet man sich mit verschwitzter Kleidung rasch. Wichtig sind Sonnenhut bzw. Kappe.

Kurze Hosen machen nur auf sommerlichen Wald- oder Felstouren Freude – im scharfen Dissgras und Stechginster holt man sich ohne lange Hosen rasch blutige Beine. Im Frühjahr, Herbst und Winter kann es auch im Süden empfindlich kalt werden – dann benötigt man wie in den Alpen mehrere Kleidungsschichten, die eine „stufenlose“ Anpassung an die Temperatur ermöglichen: Unterwäsche und Shirt, Pulli, Anorak. Bei schneidendem Wind ist auch die Mitnahme von Haube und Handschuhen nicht übertrieben.

Was sonst noch im elterlichen Rucksack drin sein sollte: eine kleine Tourenapotheke mit Rettungs-Aludecke, eine Trillerpfeife fürs alpine Notsignal, das Handy, die entsprechende Wanderkarte – und Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor!

Die frische Meeres- und Gebirgsluft macht Groß und Klein hungrig. Die Auswahl der Verpflegung wird vor allem von der Bekömmlichkeit bestimmt: nicht zu fett, nicht zu salzig und damit nicht zu viel Durst erzeugend. Besondere Leckerbissen werten jede Unternehmung auf.

Viel wichtiger als das Essen ist das Trinken. Im heißen Süden brauchen Kinder viel mehr Flüssigkeit als Erwachsene – daher: nicht erst trinken, wenn der Durst übermächtig wird, sondern so oft es geht: Nehmen Sie mindestens eine volle 1- oder 1,5 Liter-Flasche pro Person mit. Bewährt haben sich Mineralwasser (am besten „sin gas“, also ohne Kohlensäure), Früchtetee oder gewässerter Apfelsaft. Süße Limos oder Cola erzeugen eher noch mehr Durst. Kaufen Sie das Wasser im Supermarkt – am besten in 5-Liter-Behältern, aus denen man Einzelflachen immer wieder befüllt – so spart man Müll. Warme Getränke für kleinere Kinder oder an kalten Tagen nimmt man in einer Thermosflasche mit.

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