Wandern auf Mallorca – GR-221, 10. Etappe
Refugi des Tossals Verds – Lluc – Refugi de Son Amer
• Gehzeit: 5 h 15 min
• Höhenunterschied: Aufstieg 850 m, Abstieg 800 m
• Schwierigkeit: mittlere bis schwere Bergwanderung auf breiten Wegen und schmalen Pfaden. Im ersten Abschnitt stellenweise, im zweiten Abschnitt nur wenig Schatten.
• Markierung: Die Etappe ist durchgehend beschildert und mit Richtungspfosten ausgestattet.
Refugi des Tossals Verds – Coll des Prat: Wir wandern links an der Schutzhütte vorbei (Holztor) und auf dem Serpentinenweg auf eine Anhöhe. Bei der folgenden Gabelung rechts weiter, quer durch den Hang oberhalb der Cases Velles de Tossals und an einer Abzweigung Richtung Mancor de la Vall vorbei zu einem Wiesensattel (rechts befindet sich der Brunnen Pou de sa Bassola). Hier nach links (Wegweiser „Font des Noguer“) und durch den Steineichenwald. Nach einem Mauerdurchlass auf dem streckenweise gepflasterten Weg über dem Torrent des Prat taleinwärts (rechts sehen Sie die Steinbögen der Canaletta de Massanella). Zweimal wird der Bach übersetzt, dann erreicht man die Abzweigung bei der Font des Prat (Wegweiser).
Hier rechts Richtung "Lluc" abbiegen, kurz abwärts und zu einer weiteren Gabelung: Links gelangen Sie zur nahen Font des Prat, wo man gutes Quellwasser tanken kann – der Weitwanderweg verläuft jedoch nach rechts und steigt langsam durch ein 3 km langes, anfangs bewaldetes Tal (Comellar des Prat) zwischen der Serra des Teixos und dem Puig des Bassetes bzw. den langen Felsabstürzen des Puig de Massanella an. Schlielich schlängelt er sich zur 1205 m hoch gelegenen Passhöhe am Coll des Prat empor (lange, quer verlaufende Grenzmauer, Wegweiser).
2 h 30 min
Coll des Prat – Lluc: Dort biegen wir links ab, gehen wenige Schritte zu einer Scharte (Pfosten) und steigen jenseits über kleine Feklsstufen ab. Dann geht's unter den Felswänden der Serra des Teixos an einer Schneespeichergrube (Casa de Neu) vorbei und rechts in Kehren zum Sattel des Coll des Telègraf (Coll de ses cases de Neu, 1126 m) hinunter. Links dahinter befindet sich ein weiteres "Schneehaus".
Von dort führt der GR-221 rechts (Wegweiser) ein Stück ins Tal des Torrent de Comafreda hinab, vorbei an einer dritten Schneespeichergrube. 10 min nach dem Pass zweigt man bei einer Gabelung scharf nach links ab, überquert den grasigen Talgrund und steigt auf einem schmalen, aber stellenweise gepflasterten Pfad durch den Gras- und Felshang zum lang gezogenen Rücken des Puig d’en Galileu an. Über eine Senke nach links (der rechts abzweigende Pfad führt in 10 min auf den 1181 m hohen, sehr aussichtsreichen Ostgipfel des Rückens). Im sanften Auf und Ab zwischen Grashängen und Felsen gelangen wir zur nächsten Abzweigung (Wegweiser), von der man links in 2 min wieder zu einer Schneespeichergrube samt Schneesammlerhütte (Casa de neu d'en Galileu) gelangt.
Der Gr-221 biegt dort jedoch scharf nach rechts ab und überquert ein kleines Grasplateau. Von seinem vorderen Rand führt der vor wenigen Jahrenl restaurierte Weg der Schneesammler in vielen Serpentinen durch die steile Fels- und Waldflanke hinab (fantasitscher Blick über das Waldgebiet um Lluc und zu den umliegenden Bergen). Nach etwa 30 min Abstieg erreichen wir bei einem alten Kalkofen den Beginn einer Schotterstraße, der wir bergab folgen. Zwei links abzweigende Straßen bleiben unbeachtet. Nach etwa 800 m biegen wir jedoch rechts auf einen Pfad ab (Steinmännchen, Pfosten), passieren einen Mauerdurchlass und gehen links zur Hauptstraße Ma-10 nahe der Urbanisation Son Macip (Infotafel). Jenseits wandern wir, dem Wegweiser Richtung "Lluc, Son Amer" folgend, auf einem stellenweise gepflasterten Weg in Serpentinen durch Wald und zwischen Oliventerrassen (zwei Gatter) bergab, folgen bei den Abzweigungen stets den Richtungspfosten und erreichen schließlich den Parkplatz des Klosters Lluc (490 m).
Haltestelle der Buslinie 354 (nur April bis Oktober, nicht am Sonntag); Verbindung nach Palma mit der Buslinie 332.
2 h 30 min
Zum Refugi Son Amer gelangt man, indem man vom unteren Ende des Parkplatzes rechts auf die Zufahrtsstraße einschwenkt. Nach ca. 300 m übersetzt man eine Brücke – gleich danach zweigt rechts der beschilderte Weg ab (Leiterüberstieg). Er führt eben an einer alten Mühle vorbei und in den Wald, wo er in Serpentinen zum Schutzhaus ansteigt (547 m)
20 min

