wandern mallorca

Cap de Cala Figuera – Rafalbetx

Art
Wanderung
Region / Ort
im Südwesten / Magaluf
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
lange, aber landschaftlich sehr interessante Küsten- und Waldwanderung auf Fahrwegen und stellenweise verzweigten Pfaden; kurze felsige Passagen. An manchen Stellen ist die Orientierung schwierig. Abschnittsweise Schatten.
Ausgangsort
Magaluf im Südwesten der Bucht von Palma
Ausgangspunkt
die Urbanisation Sol de Mallorca, ca. 3 km südwestlich von Magaluf
Zufahrt
Auf der Ma-1 (Palma Richtung Andratx) zur Ausfahrt 14 „Magaluf" und auf der Avinguda Mallorca nach Süden, vorbei an der Hotelsiedlung in die Urbanisation Torre des Moro. Auf der ringförmigen Avinguda Portals Vells nach rechts und oberhalb der Küste zum Club Nautico, wo man am Straßenrand parkt.
Bus/Zug
Buslinie 107 (Palma – Magaluf), End-Haltestelle "Casino", von dort 10 min zum Ausgangspunkt
Gehzeit
bis 3h
Höhenunterschied
insgesamt ca. 200 m
Höchster Punkt
150 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Unterwegs keine; Bars/Restaurants in Portals Vells
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
ja


Am Beginn dieser langen, aber landschaftlich sehr abwechslungsreichen Küsten- und Waldwanderung lernen wir gleich vier zauberhafte Sandstrände kennen – die kleinen Buchten von Portals Vells. Seit dem 14. Jahrhundert wurde hier kalkhaltiger Sandstein abgebaut – in den großen, weithin sichtbaren Höhlen im Süden des Badeparadieses. Dort hinterließen die Steinmetze ein merkwürdiges Relief der mare de deu (Muttergottes) mit mystischen Symbolen. Die dahinter gelegene Halbinsel um das Cap de Cala Figuera ist – dank langjähriger Absperrung als Militärgebiet – einsam und unbebaut geblieben. So erlebt man die Steilküste der Cala Rafalbetx – ein wahres Vogelparadies – und die Wälder des Hügels nach wie vor in fast ursprünglicher Schönheit.
Wegbeschreibung:

Gegenüber des Hauses „Portals Vells“ (Nr. 40) führt eine Treppe zur Küste hinab. Man berührt kurz die Zufahrt zum Club Nautico und gelangt rechts über Stufen zu einem Fahrweg hinab. Auf dieser kurz nach rechts und dann links über eine Treppe zum kleinen Sandstrand der Platja del Rei. Jenseits auf der Schotter- bzw. Betonstraße zum Parkplatz hinauf und zur benachbarten Platja del Mago hinab. Über den Sandstrand, einige Stufen empor und auf einem Pfad oberhalb der gelben Sandstein-Uferfelsen in die nächste Bucht. Wir queren auch den Sandstreifen Sa Platgeta und gehen rechts über Felsstufen sowie an einer Steinhütte vorbei zum ca. 200 m entfernten Sandstrand Sa Caleta. Auf der darüber liegenden Seite geht’s über Stufen und auf einem felsigen Pfad über der Küste weiter (gelbe Farbpunkte) und dann links zu den drei großen Felstoren der Cova de la Mare de Deu. Vorsicht, Steinschlaggefahr!
30 min

Wieder ca. 50 m zurück, dann bei einem gelben Pfeil links auf einem schmalen, verzweigten Pfad schräg aufwärts (gelbe Farbpunkte) und links zur Hangkante empor. Dort auf einer Schotterstraße links zu ihrer Endschleife über dem Meer. Nach rechts und auf einem anfangs breiten Weg zwischen Kiefern und durch die Macchia neben den Klippen, am Ende einer weiteren Erschließungsstraße vorbei und sanft abwärts. Achtung: vor Erreichen der Küste bei einem Steinmännchen (gelber Pfeil) rechts abzweigen und auf einem schmalen Pfad durch Wald in einen kleinen Graben und um die Cala en Beltran herum. Links wieder in freies Gelände. Bei zwei Steinmännchen links und wieder der Küste entlang. Vor der nächsten Bucht, der Cala Figuera, nach rechts. An einem alten Steinbruch vorbei und am Rand der Klippen über schräge, schmale Felsplatten (Vorsicht!) zum Ministrand am Ende des tiefen Einschnitts. Jenseits über Stufen aufwärts (gelber Pfeil) und auf einem Pfad zu einer Abzweigung: nach rechts und in Kehren zu einer Asphaltstraße hinauf. Dieser folgen wir nach links. An einem alten Wachhäuschen vorbei gelangt man in die einstige Militärzone am Cap de Cala Figuera. Direkt am Kap steht ein Leuchtturm. Wir wandern von der Linkskurve der Straße jedoch geradeaus auf einem geschotterten Fahrweg weiter und gehen dann links zum alten, halb verfallenen Wachturm.
45 min

Rückweg über Rafalbetx: Von dort wandern wir in westlicher Richtung weiter, und zwar auf verzweigten Pfaden durch Gebüsch, stets in der Nähe der Steilküste. Vom Ende einer von rechts heranführenden Schotterstraße gehen wir links auf dem breiten Weg unter Kiefern weiter, an einer großen Steinpyramide vorbei und – uns rechts haltend – zu einem weiteren Fahrweg. Links wieder Richtung Küste. Bei der folgenden Abzweigung nach rechts und auf einem Schotterpfad hinter der Halbinsel Morro d’en Feliu vorbei zu einem herrlichen Aussichtspunkt vor dem Halbrund der Cala Rafalbetx – etwa 100 m über dem Meer.
45 min

Nun wandern wir rechts auf einem schmalen Pfad in den Kiefernwald. Wir halten uns etwas links und steigen oberhalb der Steilküste sanft an, bis wir im freien Gelände neuerlich auf eine von rechts einmündende Schotterstraße treffen. Nach links und zu einem Querweg, dem wir wiederum nach links folgen. Neben den stellenweise senkrechten und bizarr ausgehöhlten Felsabstürzen über der Bucht gelangen wir in bewaldetes Gebiet, in dem wir einen vierten Fahrweg erreichen. Geradeaus auf dem Pfad weiter. Wir entfernen uns von der Küste, entdecken links über der Küste einen Ausguck und gehen bald rechts neben dem Stacheldrahtzaun, der das Militärgebiet abschließt, auf die Anhöhe von Rafalbetx (150 m).
Bei der dortigen Wegteilung geradeaus und neben dem Zaun durch das Waldgelände zu einem verfallenen Haus hinab. Links daran vorbei zu einer Schotterstraße, auf der man rechts weitergeht. Bei den folgenden drei Abzweigungen stets geradeaus bleiben. Die alte Militärstraße schlängelt sich sanft abwärts, bis sie in die Asphaltstraße von Magaluf zum Cap de Cala Figuera einmündet. Auf dieser scharf nach rechts zu einer nahen Abzweigung (hierher gelangt man von der Militärstraße auch direkt auf einem Abkürzungspfad). Auf der links abzweigenden Asphaltstraße nach der Beschilderung „Playa El Mago“ bergab. Vom Parkplatz über der Platja del Mago links zur Platja del Rei hinunter und auf dem Treppenweg neben dem Club Nautico zum Ausgangspunkt hinauf.
1 h