wandern mallorca

Zum Dolmen von Aigua Dolça

Art
Wanderung
Region / Ort
Touren im Osten / Colònia de Sant Pere
Schwierigkeit
leicht
Charakter der Tour
kurzer und einfacher Spaziergang auf breiten Wegen und schmalen Pfa­den. Stellenweise Schatten.
Ausgangsort
Sa Colònia de Sant Pere an der Bucht von Alcúdia im Nordosten der Insel
Ausgangspunkt
am östlichen Ortsrand
Zufahrt
von der Ma-12 zwischen Alcúdia und Artà auf der Ma-3331. Bei der zweiten Abzweigung links auf dem Carrer Major durch das Ortszentrum zum Meer, rechts zum Campingplatz und weiter bis zum Ende der Asphaltstraße (ca. 2 km).
Bus/Zug
Von Artà mit der Buslinie 481 (Endstation in Colònia de Sant Pere)
Gehzeit
bis 1h
Höhenunterschied
geringfügig
Höchster Punkt
10 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
in Colònia de Sant Pere
für Kinder geeignet
ja
Rundtour
nein


Wo findet man die ältesten Spuren menschlicher Baukunst auf Mallorca? Im Nord­osten der Insel, am Fuße der einsamen Muntanyes d’Artà und nicht weit von Colònia de Sant Pere entfernt. Wie viele Spaziergänger mögen schon achtlos am Dolmen von Aigua Dolça (also nahe einer Süßwasserquelle) vorbeigegangen sein – an einem kreisförmigen, aus großen Steinplatten erbauten Gemeinschaftsgrab, das um das Jahr 1700 v. Chr. angelegt worden ist? Ein Kreis von senkrecht in den Boden eingelassenen Stei­nen umgab das Areal, das einst hügelförmig mit Erde bedeckt war.

Wegbeschreibung:

Wir beginnen unseren Streifzug beim Ende der asphaltierten Fahrbahn (Metallgatter) und folgen der Schotterstraße Richtung Caló des Cans. Danach nicht rechts weiter, sondern links zum Strand. Vor der ersten der recht originellen Bootshütten (escars) nach rechts und auf einem Hohl­weg durch schräg geschichteten Sand­stein hinauf. Oben nach links und auf einem Pfad durch das Gebüsch, dann nochmals links abbiegen und wieder ins freie Gelände oberhalb der Küste.
Auf den verzweigten Wegspuren neben dem Meer gelangen wir schließlich zur umzäunten Ausgrabungsstätte des Dolmen (Sepulcre megalíthic de s’Aigua Dol­ça). Wer will, geht zur Feriensiedlung Betlem weiter – vorbei an einer auffallend rund ausgeschwemmten Felsbucht und oberhalb der flach geschichteten, in Schollen abbrö­ckelnden Sandsteinküste.
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