wandern mallorca

Cuculla de Fartàritx (711 m)

Art
Bergtour
Region / Ort
Touren im Norden / Pollença
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
anspruchsvolle und einsame Bergwanderung auf alten Wegen; kurze Felspassagen erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Wenig Schatten.
Ausgangsort
Pollença (50 m)
Ausgangspunkt
das Vall d’en Marc westlich von Pollença.
Zufahrt
von der Ma-10 am nordwestlichen Ortsrand von Pollença, stadteinwärts über die Brücke und rechts nach dem Wegweiser „GR Lluc“ taleinwärts; Parkmöglichkeit nach ca. 2,5 km neben dem Bachbett des Torrent de la Vall d’en Marc.
Bus/Zug
Bushaltestelle in Pollença, von dort zu Fuß in ca. 40 Min. zum Ausgangspunkt.
Gehzeit
bis 4h
Höhenunterschied
650 m
Höchster Punkt
711 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
unterwegs keine; Bars und Restaurants in Pollença
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein

Der Felsdreikant im Südwesten von Pollença ist zwar nicht unauffällig, aber im Nahbereich des Tomir verblasst die Gunst der Wanderer für ihn. Schade, denn er hält einen uralten Pflasterweg, einsames Bauernland und zuletzt einen überraschenden Felsdurchstieg für sie bereit.
Wegbeschreibung:
Wir gehen auf dem Camí de sa Coma ins Vall d’en Marc hinein. Nach einer Linkskurve erreichen wir zwischen einigen Anwesen eine Gabelung, von der wir rechts weiterwandern. Vor einem Waldhügel führt die Betonstraße links zu den Cases noves de Ca n'Huget (Ferienhaus) hinauf. Geradeaus an den Gebäuden vorbei und dahinter rechts auf dem Pflasterweg zu einer alten Finca. In Serpentinen geht’s dann durch den Wald hinauf, kurz über freies Gelände und anschließend links durch eine Mauerlücke auf einen Rücken. Nochmals durch ein Zauntor und sanft gegen die Cuculla aufwärts. Nach einem Gatter führt der Weg in Kehren aufwärts (einige Verzweigungen) und durch unübersichtliches Buschgelände zur Mauer des Anwesens Fartàritx Gran (prägen Sie sich das Steinmännchen für den Rückweg ein).
Nach rechts und der Mauer entlang zu einem Brunnen neben einem Durchlass. Kurz weiter und links durch die nächste Mauerlücke. Dahinter schräg rechts über eine ebene Fläche. Hinter einigen Feigenbäumen führen steile Pfadspuren zwischen zerstörten Mauern und Gebüsch hinauf. Vor den Felsblöcken übersteigt man eine Mauer. Nach links, oberhalb eines Wasserbeckens in den Steineichenwald und – vorbei an einem Köhlerplatz (Hüttenruine) – zu einem riesigen Steinblock (roter Pfeil). Rechts auf einem Pfad ins Grasgelände ansteigen und neben einer markanten Felsgruppe auf den Gipfel zu.
Wie durch einen Tunnel unter Gebüsch durch, links ansteigen und über abschüssige Platten auf eine Felsrampe.
Rechts zur Wand des Gipfelaufbaus, links über ein breites Band und auf einem gemauerten Weg in eine Scharte. Gleich dahinter steht ein großer Steinmann am Rand der sanft geneigten Gipfelhochfläche. Wir steigen rechts durch hohes Dissgras neben einer Mulde hinauf und steiler nach rechts auf den aussichtsreichen Gipfel (schöne Kachel).
2 h 15 min

Der Abstieg erfolgt auf derselben Route.
1 h 30 min