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Miramar – Caló de s’Estaca

Art
Wanderung
Region / Ort
Touren um Valldemossa / Valldemossa
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
Die anspruchsvolle Tour verläuft auf schmalen, unmarkierten und verzweigten Pfaden in einem steilen, unübersichtlichen Waldhang; Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Orientierungsvermögen sind notwendig. Es geht erst zum Meer hinab, dann folgt der Wiederaufstieg. Viel Schatten. Nicht bei Nebel oder Nässe gehen!
Ausgangsort
Valldemossa
Ausgangspunkt
Der Parkplatz schräg gegenüber vom Hotel Encinar (390 m) an der Küstenstraße Ma-10 zwischen Deià und Valldemossa
Zufahrt
Auf der Ma-10. Bushaltestelle nicht mit dem Auto verstellen und auch nicht am Platz neben dem Hotel parken.
Bus/Zug
Bushaltestelle am Ausgangspunkt (Linie 210)
Gehzeit
bis 4h
Höhenunterschied
390 m
Höchster Punkt
390 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
unterwegs keine, Bars und Restaurants in Valldemossa
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein

Das Gebiet um das Landgut Miramar ist eine märchenhafte Landschaft – nicht zuletzt aufgrund der Wege und Aussichtsplätze, die Erzherzog Ludwig Salvator im 19. Jahrhundert dort in seiner »zweiten Heimat« anlegen ließ. Viele der Routen und Mauern sind in der Zwischenzeit mehr oder weniger in Mitleidenschaft gezogen worden, sodass eine Wanderung in diesem Gebiet durchaus anspruchsvoll ist – vor allem die Orientierung ist im Gewirr der Pfade schwierig.

Achtung: Verbinden Sie die hier vorgestellte Tour nicht direkt mit einer Besichtigung des Landguts Miramar, denn dazu müsste man Zäune der Besitzer überklettern. Die Besichtigung des Herrenhauses und des Gartens (täglich außer Montag, Eintrittsgebühr) lohnt sich auch als eigener Ausflug!
Wegbeschreibung:
Vom Parkplatz nahe dem Hotel Encinar überquert man die Straße und geht auf der Meerseite über eine etwas verfallene Treppe hinunter (derzeit Absperrung). Der betonierte Weg führt über weitere Stufen am Garten des Hotels vorbei (Pool, bitte dort nicht stören, sonst droht die nächste Sperre!). Von einer nahen Abzweigung unter Felsen gelangt man geradeaus mit wenigen Schritten zum exponierten, aber leider schon sehr baufälligen Mirador des Pi (Absturzgefahr!).
10 min

Zurück zur Abzweigung, nun links die Stufen hinauf und gleich darauf zu einer weiteren Gabelung. Links hinunter, nach rechts und auf einem schmalen Pfad unter überhängenden Felswänden und direkt neben Steilabbrüchen dahin – das dünne, dort angebrachte Drahtseil hat mehr psychologische Wirkung. Drüben weiter durch den steilen Waldhang, kurz über eine Treppe abwärts und unter einem weiteren Felsüberhang zu einer Sitzbank. Nun wird der weg wieder besser. Bald scharf nach links abzweigen und über Stufen zu einem weiteren steinernen Rastplatz. Ein Treppenweg führt zu einer Steinbrücke, auf der man zur Ruine der Kapelle des seligen Ramon Llull gelangt (Vorsicht, die Steinblöcke sind sehr locker!).
20 min

Zurück über die Brücke, 7 Stufen empor und dann links abbiegen. Eben neben einer kleinen Mauer und einer Grotte dahin. Bei der nächsten Abzweigung geradeaus bleiben und an einem Felsturm vorbei, dann scharf links abbiegen und in Kehren talwärts. Vorbei an einem turmartigen Mirador (kurzer Abstecher rechts), weiter hinab und neben heruntergestürzten Felsblöcken vorbei. Die Richtung stets beibehaltend geht's unter einer Felswand weiter, einige Schritte aufwärts und am nächsten Mirador vorbei. Oberhalb einer kleinen Waldschlucht dahin, über 2 Kehren und wieder unter einem Felsvorsprung vorbei, dann kurz über Schutt. Schließlich erreicht man einen betonierten Fahrweg, auf dem man rechts weitergeht. Nach kurzem Abstieg links abbiegen und in Serpentinen zum Straßenende hinunter. Ein Treppenweg führt zum kleinen Bootshafen Caló de s'Estaca.
1 h

Aufstieg auf derselben Route (prägen Sie sich beim Bergabgehen den »Einstieg« des Weges von der betonierten Fahrpiste ein!).
1 h 30 min

Abstecher zu den Pontets und zum Mirador über der Cova de Ponent: Von der Abzweigung gleich oberhalb der zerstörten Kapelle folgt man dem Weg Richtung Meer bis zur nächsten Abzweigung – dort jedoch scharf rechts hinauf, gleich danach links abbiegen und zu einem Zaun mit Tor. Dahinter erreicht man die steinernen Bogenbrücken über einen Bachlauf. Dort geradeaus weiter, links durch ein weiteres Zauntor und auf einem Treppenweg in Kehren bergab. Bei der folgenden Wegteilung geradeaus auf einen großen Felsüberhang zu. Darunter führt ein Stufenweg bergauf, vorbei an einem Wandbild des Ramon Llull. Im flacheren Gelände oberhalb der Felsen erreicht man einen alten Leiter-Überstieg und zwei aufeinander folgende Miradors (schöner Blick zur Punta de sa Foradada). Abstieg am besten wieder auf derselben Route.
Mindestens 30 min zusätzlich