wandern mallorca

Colònia de Sant Jordi – Platja des Caragol

Art
Wanderung
Region / Ort
Touren im Süden/am Pla
Schwierigkeit
leicht
Charakter der Tour
Lange und über weite Strecken einsame Küstenwanderung zu drei herrlichen Badebuchten, teilweise auf Pfad, aber auch weglos durch felsiges Gelände. Markierung: einzelne Steinmännchen, Orientierung problemlos. Kaum Schatten.
Ausgangsort
Colònia de Sant Jordi, Hafen- und Tourismusort 40 km südöstlich von Plama
Ausgangspunkt
Hafen
Zufahrt
Auf der Ma-19 (Autobahn) von Palma nach Campos, weiter auf der Ma-6040; aus Richtung Santanyí/Ses Salines auf der Ma-6100/PM 610. Parkplätze und Bushaltestelle im Hafenbereich
Bus/Zug
Man kann auch per Taxi vom Cap de ses Salines zurückfahren:
Taxi Lorenzo 24h Service Tel. (0034) 606 181 490 & (0034) 971 655 108
Bar Ancora 971 655183
Hostal Colonial 971 655278
Domingo Fontirroig 971 649057
Autos Vicens 971 655252
Bar Jaida 971 655084
Gabriel Contestí 971 649106
Gehzeit
bis 5h
Höhenunterschied
fast eben
Höchster Punkt
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Unterwegs keine; Bars und Restaurants in Colònia de Sant Jordi
für Kinder geeignet
ja
Rundtour
nein

Sonne, Sand und Meer - das Klischeebild der Ferieninsel bestätigt sich nicht nur beim Strandfaulenzen, sondern auch auf Küstenwanderungen. Eine der schönsten davon führt von Colònia de Sant Jordi, dem größten Hafen im Migjorn, über den benachbarten Strand Es Trenc. Dieser 3,5 km lange, von Wanderdünen begrenzte Sandstreifen wurde dank der mallorquinischen Umweltschutzorganisation G.O.B. und massiver öffentlicher Proteste vor der Verbauung bewahrt und steht heute unter Naturschutz. Genauso schön und noch viel abwechslungsreicher ist das Küstengebiet im Südosten des Ortes: Dort gelangt man über zwei kleinere Sandstrände und in Sichtweite einiger Inseln zur geschwungenen Platja de ses Roquetes, die im Gegensatz zum Es Trenc nicht per Auto erreichbar und dementsprechend ruhig ist. Dies liegt nicht zuletzt an der schwerreichen Unternehmerfamilie March, die hier (wie auch anderswo auf der Insel) riesige Ländereien besitzt. Dem Zaun, der ihr Eigentum abschirmt, kann man 10 km weit bis zum 1870 eröffneten Leuchtturm auf dem Cap de ses Salines folgen: Auf der einen Seite das Meer, das vor allem an der Sandsteinbucht Cala en Tugores Massen der für die Ökologie der Küsten so wichtigen Alge Posidonia oceania ablagert, auf der anderen die unberührte Küstenvegetation und ausgedehnte Pinienwälder. Das schönste Wanderziel bildet die feinsandige Platja des Caragol: Hier läßt sich’s in fast karibischem Ambiente rasten, baden und picknicken, bevor man sich auf den ebenso langen Rückweg macht.
Wegbeschreibung:
Zur Platja des Caragol: Von der Hafenpromenade (Wegweiser „Es Dolç“) über den kleinen Sandstreifen der Platja des Port zum gemauerten Küstenweg, der zur Platja des Dolç führt. An ihrem Ende zwischen Zaun und Bootshütten zu den kleinen Buchten Es Delfí und Es Carbó, an die sich der lange Sandstrand der Platja de ses Roquetes anschließt. Ab der Punta de sa Tianeta wird die Küste felsig. Nun führt ein Pfad meist direkt neben dem Zaun zur tief eingeschnittenen Cala en Tugores, die auf Sandstein und meterhoch angeschwemmten Algen umwandert wird. Danach etwas mühsam durch den Schutt zur Punta de s’Arena und auf gut gangbaren Wegspuren über die einsame Felsküste um die Punta Galera, bis man den kleinen Hügel mit den alten Steinbrüchen auf Höhe des Illot de Can Curt erreicht (Hüttenruine). Dahinter liegt der wunderbare, halbkreisförmige Sandstrand der Platja des Caragol.
2 h - 2 h 30 min

Rückweg auf der gleichen Route.
2 h - 2 h 30 min

Abstecher zum Cap de ses Salines: Wer die Wanderung verlängern möchte, geht über den Strand zum Felsvorsprung der Punta Negra, von der man bereits den Leuchtturm sieht. Dorthin führt ein breiterer und stellenweise sandiger Weg.
1 h länger