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Drei Sandstrände liegen im Bereich des Parc Natural de Mondragó zwischen Portopetro und Cala Figuera: die oft mehr als belebte Platja de ses Fonts d'en'Alis (75 m lang, 50 m breit), die meist weniger überfüllte Platja de s'Amarador (160 m lang, 50 m breit) und der 18 m lange Caló des Burgit; dazu kommt noch der winzige Felseinschnitt des Caló d'en Perdiu. Die beiden größeren Sandstreifen sind durch einen Betonweg entlang der Felsküste miteinander verbunden.

Die Buchten von Mondragó konnten im letzten Augenblick vor größerer touristischer Erschließung bewahrt werden. Ein Hotel und Strandeinrichtungen wie Sonnenschirm- und Liegestuhlverleih findet man nur an der Platja de ses Fonts d'en'Alis; S'Amarador präsentiert sich dagegen noch in völliger Ursprünglichkeit.  

Ein 785 ha großes Gebiet um die Strände wurde 1992 zum Naturpark erklärt. So bleibt der vielfältige Wald- und Strandbereich, in dem auch alte Grabhöhlen gefunden wurden, zwar ohne große Verbauung erhalten – der Zwiespalt zwischen Naturschutz und touristischer Nutzung ist jedoch besonders im Sommer unübersehbar.

Stellenweise als Lehrpfade ausgestaltete Wanderwege
durchziehen die Kiefernwälder zwischen den beiden Sandstränden, den Dünengebieten, der aus alten Riffen entstandenen Felsküste und den beiden brackigen, mit Schilf bewachsenen Lagunen, die im Winter von Wildbächen gefüllt werden (und eine wichtige Raststation für Zugvögel darstellen). Die Mittelmeerschildkröte wurde hier wieder angesiedelt. Es werden auch geführte Besichtigungstouren angeboten.

Info:
Tel. 971/181022

Zufahrt:
von Santanyí, Cala Figuera, Portopetro oder Ses Salines (beschildert); die Parkplätze liegen in einiger Entfernung vor den Buchten (Zugang jeweils ca. 10 min).

Fotos
Oben: die Platja de ses Fonts d'en'Alis mit frühherbstlichem Badebetrieb
Rechts: die unberührte Platja de s'Amarador und der Spazierweg entlang der Lagune Fonts d'en'Alis