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Die 550 m lange Cala Mesquida ist nicht nur wegen ihrer schönen landschaftlichen Umrahmung, sondern auch aufgrund ihrer eindrucksvollen, weit ins Hinterland hineinziehenden Sanddünen bekannt. Diese stehen unter Naturschutz. Die Anpflanzung von Bäumen und künstlich errichtete Barrieren sollen die Abtragung der Sandflächen durch Wind und Wetter verhindern. Das Betreten der Sanddünen ist verboten.

Das hochsensible Naturwunder lässt sich aber trotzdem erkunden – und zwar von einem ca. 500 m langen, auf Stelzen angelegten Holzsteg aus. Zwischen den Infotafeln an den beiden Endpunkten spaziert man etwa 1 m über dem Boden dahin, um etwa Stranddisteln (Eryngium maritimm), Phönizischen Wacholder (Juniperus phoenicea), den gemeinen Strandhafer (Ammophila arenaria) oder Dünen-Trichternarzissen (Pancratium maritimum) zu beobachten.  Oft lassen sich auch Buchfinken (Fringilla coelebs), Grauschnäpper (Muscicapa striata) oder Fichtenkreuzschnäbel (Loxia curvirostra) sehen und belauschen. 

Zufahrt: von Capdepera (beschildert, 6,5 km, Beschilderung). Am Beginn der Siedlung von Cala Mesquida rechts abbiegen und nach etwa 100 m parken.

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Die Cala Mesquida vor der "gespaltenen" Felsspitze des Cap des Freu