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◄ Strände im Nordwesten

Wo das Mittelmeer an die Abhänge der Serra de Tramuntana brandet, entstand im Lauf der Jahrmillionen eine wahre Traumlandschaft. Die costa nord, die Nordwestküste, gilt als eines der großen Schmuckstücke der Insel, den sie ist – abseits von Port de Sóller und der kleinen Häfen der Bergdörfer völlig unberührt geblieben. Die meisten ihrer zerklüfteten Steilhänge und Buchten kann man nur zu Fuß erreichen – auf schmalen Wegen, schwindelerregenden Schmugglerpfaden oder schwierigen Kletterrouten. Sand bieten nur die Bucht von Port de Sóller und der kleine Tourismusort Cala Sant Vicenç bei Pollença.

Kleine Kiesstrände findet man z. B. am Port des Canonge, an der Cala Tuent und an der Mündung des Torrent de Pareis bei Port de sa Calobra. Die Steine, die dort liegen, stammen aus dem Gebirge. Sie wurden dank der oft heftigen Regengüsse zum Meer herabgeschwemmt, wo sie die Brandung weiter abrundet.

Fotos

Oben: Die entlegene Caleta d'Ariant erreicht man nur nach einer langen Wanderung durch das wilde Gebiet von Mortitx.

Rechts: Die Punta de s'Àguila ist der felsige "Eyecatcher" zwischen Banyalbufar und Port des Canonge.