P4188587
  • P4188584
  • Felanitx Kirche
  • Felanitx Rosette

Höhe: 110 m   
Einwohner: 17.443
Lage: am südöstlichen Rand der Inselebene Es Pla, 47 km von Palma entfernt.

46 archäologische Fundstellen markieren den Beginn einer langen Siedlungskontinuität: der Ursprung des verwinkelten Landstädtchen unter den Bergen der Serres de Llevant geht auf Talaiot- und Römersiedlungen (fenales = Heufeld) und auf arabische Gehöfte zurück. Der meist ohnehin bescheidene Wohlstand aus der Landwirtschaft, auf die heute noch Windmühlenstümpfe und Weinkeller hinweisen, wurde immer wieder durch Kriege und Aufstände, Piratenüberfälle und die Einquartierung fremder Soldaten zunichte gemacht. Schon unter den Arabern war der Ort ein zentrum der Keramikherstellung.

Umstritten ist die Behauptung, Christoph Columbus stamme aus Felanitx; ein eigenes Museum über den Amerika-Entdecker soll dies erhärten. Sicher ist hingegen, dass der Ort seit 1886 das Stadtrecht besitzt.
Sehenswert:
• eindrucksvolle Pfarrkirche Sant Miquel mit barocker Fassade (1745–62). 1811 stürzte während der Osterprozession eine Wand ein und begrub 411 Menschen unter sich (Gedenktafel).
• Font de Santa Margalida (1831)
• Plaça mit Rathaus aus dem 18. Jahrhundert
• Es Calvari: Wallfahrtskirche auf einem Hügel, Prozessionsweg ab Carrer des Call
• Hügel mit Mühlentürmen (einst gab es 25 Windmühlen in Felanitx).

Tipps:
• schöner Markt mit großem Angebot am So
• Erntedankfest Anfang Mai

Fotos
Oben: Vor der barocken Fassade der Pfarrkirche von Felanitx ...
Rechts: ... ist das Denkmal eines urzeitlichen "Steinschleuderers" zu bewundern. Darunter die Gesamtansicht des Sakralbaus und seine Fensterrosette in Großaufnahme
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