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  • Alcudia Riese

Höhe: am Meer 
Einwohner: 17.435
Lage: Im Nordosten, 53 km von Palma entfernt, zwischen den Buchten von Alcúdia und Pollença.

Einer der liebenswertesten Orte der Insel: Das arabische al-kudia ("auf dem Hügel") entstand nahe den Ruinen der um 425 von den Vandalen zerstörten Römerstadt Pollentia, die ihrerseits wieder auf eine prähistorische Siedlung zurückgeht. 1298 begann man mit dem Ausbau der Stadtmauern, zu denen um 1660 weitere Wehrbauten und ein zweiter Mauerring kamen. Wesentliche Teile davon prägen das Bild der einstigen Inselhauptstadt bis heute; auf einem Stück davon kann man sogar in der Höhe dahinspazieren. 

Das touristische Leben pulsiert vor allem in der langgezogenen Hotelsiedlung Port d'Alcúdia, die sich südöstlich der Stadt um den zwischen dem 1779 ausgebauten Hafen entwickelte. Ein schöner Sandstrand zieht sich weit der Badia d’Alcúdia entlang.

Sehenswert:
• die verwinkelte Altstadt mit ihren stellenweise gut erhaltenen Toren und Stadtmauern (die man umgehen und an der Westseite auch ersteigen kann).
• gotische Pfarrkirche St. Jaume mit sehenswertem Rosettenfenster, schönem Hochaltar mit Jakobusstatue und kleinem Museum. Das Holzkreuz Sant Crist wird alle drei Jahre bei der Prozession zu Ehren der heiligen Anna getragen.
• Rathaus mit hübschem Uhrturm
• Museu monogràfic de Pol·lèntia (interessante Funde aus der Römerzeit und der talaiotischen Epoche): Carrer Sant Jaume, 30, Di – Fr 10 – 13.30 Uhr und 15.30 – 17.30 Uhr (im Winter 17 – 19 Uhr), Sa/So 10.30 – 13 Uhr. Das Ticket gilt auch für die römerzeitlichen Ausgrabungen.
• Am Rande der Altstadt findet man die Ciutat romana de Pol·lèntia (Ruinen der römischen Stadt Pollentia) und die Fundamente des kleinsten römischen Amphitheaters in Spanien.
Sa Bassa Blanca (Fundació Yannick i Ben Jakober)

Fotos
Oben: Rast an der gotischen Stadtmauer.
Rechts: Relikte der Römerstadt Pollentia – Mallorcas wichtigste Fundstätte aus römischer Zeit. Darunter tanzt der Riese auf der Fira.