Inseln 01
  • El Colomer
  • Cabrera Inseln
  • Malgrats Inseln

Die Inseln um Mallorca

Wer reist schon auf eine Insel, um dort Inseln zu (be)suchen? Doch es hat durchaus seinen Reiz, ein wenig Robinson zu spielen: In Sichtweite der mallorquinischen Küste "schwimmen" rund 40 größere und vor allem kleinere Felsbuckel im Meer – allein der Archipel um Cabrera südlich des Cap de ses Salines umfasst etwa 15 Inseln. Im Norden Mallorcas erblickt man an klaren Tagen sogar die ferne "Skyline" der Schwesterinsel Menorca, aus dem Südwesten manchmal Eivissa (Ibiza).

Mallorcas Inseln sind allesamt unbewohnt (sieht man vom Nationalpark-Personal auf Cabrera ab) und daher recht naturbelassen; manche von ihnen gelten als wahre Vogelparadiese. Die beiden größten, Sa Dragonera und Cabrera, erreicht man mit Touristenschiffen, alle anderen nur mit dem eigenen oder einem gemieteten Boot. Zu einigen flachen Felsflecken direkt neben der Küste können "Inselhüpfer" bei ruhigem Wasser sogar hinüberschwimmen oder auf der Luftmatratze hinüberpaddeln. Schroffe, scharfkantige Felsriffe darf man natürlich nur aus angemessener Entfernung betrachten.

Fotos

Oben: Die winzige Insel Na Foradada vor Cabrera trägt einen Leuchtturm.

Rechts: Die vielleicht bekannteste Insel Mallorcas, El Colomer im Norden der Halbinsel Formentor, aus ungewohnter Meeres-Perspektive. Darunter das Felsriff L'Esponja bei Cabrera und die Malgrats-Inseln bei Santa Ponça.