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◄ Strände im Osten

Typisch für die Ostküste sind schmale, oft wie Fjorde in die Felsen eingeschnittene Buchten. Es handelt sich dabei um die Mündungen von torrents, an denen das Meer meist nur kleine Sandflecken angeschwemmt hat – viel zu klein jedenfalls für die oftmals üppige Hotelverbauung rundum. Diese Sandablagerungen bestehen übrigens keineswegs für die Ewigkeit: Wasser-Schwälle, die sich nach schweren Regenfällen durch die torrents ergießen, und Sturmfluten des Meeres können sie zeitweise verschwinden lassen. Immerhin blieben im Verlauf der bis zu 100 m hohen, stellenweise ungemein schroffen Steilküste noch einige Buchten unberührt – wer sich in unwegsames Gelände wagt, kann dort stundenlange, stellenweise recht abenteuerliche Wanderungen unternehmen.

Die vielleicht schönsten Strandstreifen verbergen sich am Rand der Península de Llevant. Die „verlorenen Strände“ nördlich von Capdepera empfehlen sich als wunderbare Wanderziele, während die benachbarte, aber bereits mit Hotels erschlossene Cala Mesquida mit den größten Sanddünen Mallorcas punktet.

Fotos

Oben: So manche Felsbucht der Ostküste erweist sich als lohnendes Wanderziel.

Rechts: Bis dorthin muss man aber da und dort sogar schwindelfrei sein!

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