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Mallorcas Spezialitäten

Wer sein Tischleindeckdich in der Tradition der Insel zusammenstellt, kommt um eine kräftige „Unterlage“ nicht herum: mallorquinisches Graubrot, Käse, Salami und Schinken, Paprika, Tomaten und Oliven.

Unter den „fleischlichen“ Genüssen sticht der jamón bellota hervor – dieser Schinken stammt von schwarzen Schweinen, die mit Eicheln gefüttert wurden; er hat eine Reifezeit zwischen 18 und 24 Monaten hinter sich.

Guter Käse – formatge – kommt u.a. aus Campos und Cas Concos: Die Orte im Inselsüden gelten als Zentrum der mallorquinischen Milchwirtschaft. Zunehmend gewinnt auch Käse aus Ziegen- und Schafmilch an Bedeutung. 

Mallorcas beliebtester Appetithappen heißt pa amb oli. Dabei handelt es sich um Graubrot-Scheiben, die mit Knoblauch und Öl eingerieben, mit Tomaten belegt und mitunter durch verschiedene Auflagen zu einer kräftigen Zwischenmahlzeit komponiert werden.

In den Bäckereien bietet man verschiedene coques de verdura (ähnlich der Pizza, nur ohne Käse), panades (runde Teigtäschchen mit grober Lammfleischfüllung) oder cocarrois (halbmondförmige Teigtäschchen mit Spinatfüllung, Pinienkernen und Rosinen) an.

Leckermäuler freuen sich über ensaïmades. Diese luftigen, in Schmalz gebackenen Hefeteigschnecken gelten als mallorquinisches „Nationalgebäck“; ihr Name geht auf das katalanische Wort saïm (Schmalz) zurück. Die besten ensaïmades bekommt man zwischen 7 und 9 Uhr morgens – frisch und noch warm aus dem Ofen kleiner Dorfbäckereien, Dort wird meist auch köstlicher gató d’ametles (Mandelkuchen) angeboten.