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Der Hafen von Palma

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Unterhalb der Kathedrale und des Palau de s’Almudaina ragt eine Mole ins Meer hinaus – von dort erstreckt sich der Hafen von Palma etwa 3 km nach Südwesten bis zur langen Mole von Porti Pi. Er zählt zu den größten Häfen im westlichen Mittelmeer, im dem pro Jahr auch 1,6 Millionen Passagierte anlegen.

 

Ein Spaziergang entlang des Hafens lohnt sich sehr. Man genießt dabei nicht nur den Blick auf Fischerboote, Yachten aller Größen, Fähren, Tanker, Kreuzfahrt- und Kriegsschiffe, sondern entdeckt auch Fischernetze, die zum Trocknen ausgelegt sind, oder die Windmühlen von Es Jonquet. Vom südwestlichen Bereich des Hafens erblickt man zwischen hunderten Masten die Kathedrale.

 

Die Promenade neben dem Passeig Marítim ist schön angelegt; parallel dazu gibt es auch eine Bahn für Radfahrer und Inlineskater. Jedes Jahr im Oktober laufen hier die Teilnehmer des TUI-Marathons vorbei. Entlang der Strecke kann man an mehreren Haltestellen in die Busse der städtischen Linie 1 ein- und aussteigen. Zur Einkehr empfehlen sich vor allen die Bars an der Meerseite – Varadero an der Moll Vell, Port Pesquer an der Moll de la Llonja oder Darsena im Bereich des Real Club Náutico. Freunden exquisiter Fischgerichte ist das Restaurant Casa Eduardo an der Fischereibörse ein Begriff.

 

Wer den Blick vom Wasser auf die Stadt genießen möchte, sollte eine Hafenrundfahrt per Boot unternehmen (Anlegestelle gegenüber dem Auditorium, Mo – Sa stündlich 11 – 16 Uhr).

 

Im südwestlichen Bereich, um den Handels- und Militärhafen Porto Pi, bietet das Museu Militar Sant Carles eine Zeitreise durch die Militärgeschichte (Carrer Dic de l`Oest; Öffnungszeiten: Mo – Fr 9 – 13 Uhr, Sa 10 – 13 Uhr). Ganz in der Nähe des Museums, das in einer alten Festung untergebracht ist, steht ein besonderes Wahrzeichen des Hafens: die Torre de Senyals (Far de Porto Pi). Dieser Leuchtturm zählt zu den ältesten der Welt, denn er geht auf das Jahr 1290 zurück (und steht möglicherweise auf römischen Fundamenten); 1613 wurde er aufgestockt. Gegenüber davon wacht die kleinere Torre de Paraires über der Hafeneinfahrt, die einst mit Ketten abgesperrt wurde – daher auch ihr zweiter Name Torre de sa Cadena.

 

Fotos

Oben: Ein Gewitter zieht über dem Yachthafen und der Kathedrale von Palma auf.

Rechts: Kulturdenkmäler über dem Hafen – Castell de Bellver und der Leuchtturm von Porto Pi