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Unter einem Höhenzug der menschenleeren und fast baumlosen Muntanyes d’Artà, zwischen dem Cap de Ferrutx und dem gleichnamigen Felsgipfel, liegt eine stille Einsiedelei, die auf das Jahr 1805 zurückgeht: Um die Ermita de Betlem aufzubauen, mussten die Mönche seinerzeit ordentlich zugreifen. Heute liegt neben der verlassenen Wallfahrtsstätte ein fruchtbarer Garten. Die dafür notwendige Quelle ist 5 Min. entfernt und wird von der Jungfrau Maria und einem Löwenkopf bewacht.

Zufahrt: von der Ortsumfahrung von Artà ins Ortszentrum (Einbahnsystem in engen Gassen) und nach der Beschilderung "Ermita" zum nördlichen Ortsrand unter dem Kirchenberg. Auf der schmalen, asphaltierten Ma-3333 nordwärts durch das Bauernland der Península de Llevant auf die Berge zu. Nach ca. 1,5 km links weiter und durch einen Graben. Nach weiteren 4 km links abbiegen und auf kurvenreicher Strecke noch 4 km über den Pas de sa Mellera zum Parkplatz vor der Einsiedelei.

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Das kleine Gotteshaus verbirgt sich in einer einsamen Bergwelt.